Produktmanagement
Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren können Versicherer über alle wesentlichen Erfolgsfaktoren des Produktmanagement und der Marktbearbeitung, insbesondere die Produkt- und Prämiengestaltung, frei und selbständig entscheiden, nachdem dies mehr als 90 Jahre lang im hochregulierten Versicherungsmarkt nur für die Kommunikations- und Vertriebspolitik möglich war.
Im Hinblick auf die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten in der Zwischenzeit ergriffen wurden und wo die künftigen Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Produktpolitik liegen, ist zu beachten, dass seit der Deregulierung im Jahr 1994 nicht nur Änderungen im (Aufsichts-)Recht produktpolitische Wirkungen entfacht haben, sondern auch eine Vielzahl anderer Entwicklungen, z.B. im Kundenverhalten, in der Demografie, im Wettbewerberverhalten und der Herausbildung neuer Technologien.
Vor diesem Hintergrund sollte das Ziel eines Versicherers dabei insbesondere darin bestehen, kundenorientierte Produkte anzubieten, die bedarfsgerecht, flexibel, mit anderen Produkten kombinierbar, verständlich und preis-/leistungsmäßig gut sind sowie darüber hinaus die innere Sicherheit des Kunden erhöhen.
In diesem Kontext haben sich in den vergangenen Jahren in der Praxis verschiedene innovative Ansätze herausgebildet. Dazu zählen Zielgruppenprodukte, mehrstufige Leistungsangebote, Bausteinprodukte, Multi-Line-Versicherungen, All-Risks-Versicherungen oder White-Label-Produkte.
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Sollten Sie Fragen zu diesem Thema oder Unterstützung bei der Optimierung ihres Produktmanagements benötigen, wenden Sie sich gern an einen in der rechten Infobox befindlichen Ansprechpartner.