Der Weg in die Eigenständigkeit
2001/2002 war geprägt durch die Etablierung einer Vielzahl von größeren "Forschungsprojekten" und kleineren, den so genannten "Werkstätten für Forschung und Entwicklung (F&E)".
Aus jener Zeit stammt die – bis heute gültige – Erkenntnis, dass die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis ausgesprochen mehrwertig ist. Die Voraussetzung für den Erfolg ist ein Projektmanagement, das einerseits die gemeinsam vereinbarten Ziele verfolgt, andererseits aber genügend Freiheiten für Kreativität und "Querdenken" lässt. Ein Grundsatz, der auch bei derzeitigen Forschungsaktivitäten einen großen Stellenwert hat.
2003 entstand – auf den Wunsch der Mitglieder einer F&E-Werkstatt – das erste User-Group-Treffen, damals zum Thema "Schadenmanagement der Zukunft".
Heute existieren 22 User Groups mit rund 380 teilnehmenden Unternehmen. Dies verdeutlicht den großen Bedarf innerhalb der Branche für unternehmensübergreifenden Austausch – unter Einbezug des Know-hows aus der Wissenschaft und der dort verfügbaren Methodenkompetenz.
2004 war ein besonders gutes Jahr für den Aus- und Weiterbildungsbereich: Wurden bis dahin eher punktuelle, einzelne Inhouse-Seminare durchgeführt, konnten nun – mit R+V und Siemens – zwei Vereinbarungen für umfassende Fachtrainings geschlossen und umgesetzt werden.
Die Seminare erhalten bis heute unter anderem deshalb sehr gute Bewertungen, weil die Referenten einerseits über wissenschaftliches Know-how verfügen und andererseits auch mit der Versicherungswirtschaft in einem permanenten Austausch stehen, so dass aktuelle Entwicklungen und Trends aus der Praxis in die Seminare einfließen können.
zum Aus- und Weiterbildungsbereich
2005/2006 war geprägt durch den Ausbau des Geschäfts und die Verbreiterung des wissenschaftlichen Netzwerks durch Kooperationen mit universitären Instituten und Lehrstühlen. Das beständige Wachstum der vorangegangenen Jahre erforderte im Juni 2006 den Umzug in das Domizil in der Käthe-Kollwitz-Str. 9 in Leipzig.
In diesen beiden Jahren fiel auf, dass immer mehr Unternehmen von sich aus auf die Versicherungsforen Leipzig zugingen, neue Themen einbrachten oder anfragten, ob die vorhandenen Kompetenzen nicht auch in bilateralen Projekten eingesetzt werden könnten. Auf dieser Grundlage entstanden erste Ansätze für das Projektgeschäft, beispielsweise zum Kundenwertmanagement bzw. in den Wahltarifen in der GKV.
Um die Erfolge der Vergangenheit auch in Zukunft fortschreiben und umfassend wissensbasierte Dienstleistungen anbieten zu können, haben sich die Versicherungsforen Leipzig Ende 2007 eine neue Organisation mit Themenverantwortlichen in "Kompetenzteams" gegeben.
Portrait Versicherungsforen Leipzig
Größe: 4,60 MB

