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Newsletter 01/2012: Fachsymposium - Social Media in der Versicherungswirtschaft

Newsletter 01/2012: Fachsymposium - Social Media in der Versicherungswirtschaft

Autor: Kathleen Joost
Quelle: Versicherungsforen Leipzig
Erscheinungsdatum: 11.1.2012

Aufgrund der „Macht der Vernetzung“ werden nicht nur positive, sondern vor allem auch negative Stimmen im Internet ungehindert verbreitet, was eine Image-Gefahr für ein Unternehmen bedeuten kann. Vielleicht liegt darin auch der Grund, warum sich deutsche Versicherungsunternehmen mehrheitlich eher zögerlich bei der Nutzung sozialer Medien verhalten? Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass die Wirkungsmechanismen neuer Medien, vor allem auf Leitungsebenen, wenig bis gar nicht bekannt sind und zunächst ein Umdenken im gesamten Kommunikationsprozess notwendig ist?

„Dabei sein ist alles“?

Der große Fehler, der in diesem Zusammenhang oftmals gemacht wird, ist, dass Social-Media-Kanäle auf die Funktion einer weiteren „Abverkaufs-Möglichkeit“ reduziert werden. In Facebook, Twitter & Co. sind fast alle Versicherer unterwegs. Doch die Mehrheit verfolgt hierbei keine erkennbare Strategie. Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ stürzen sich die meisten in wilde Facebook-Aktivitäten ohne erkennbares Ziel mit dem Resultat, dass sogenannte Messindikatoren wie „Fan-Zahlen“ oder Conversion-Raten mehr als ernüchternd sind.

Von Vorreitern und Trittbrettfahrern

Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen – auch in der Versicherungsbranche – die eine Vorbild-Funktion im Umgang mit sozialen Medien einnehmen, wie z.B. die Allianz, die ERGO Direkt oder auch die R+V. Aber woran kann diese Vorreiter-Funktion festgemacht werden? Denn Fan- oder Follower-Zahlen sind nicht immer ausschlaggebende Kriterien für den Entscheid über Erfolg oder Misserfolg. Vielleicht liegt es auch einfach nur an einer gewissen Innovationsfreudigkeit, die traditionell geprägte Versicherungsunternehmen weniger offen leben als beispielsweise jüngere Direktversicherer. Die R+V beweist aber, dass auch klassisch geprägte Serviceversicherer in der Lage sind, innovative Social-Media-Aktivitäten in die bestehenden Kommunikationskonzepte einzubinden.

Fakt ist, das Produkt Versicherung ist und bleibt ein „low interest product“. Daher wird es nach wie vor schwierig sein, über Kanäle wie Facebook oder Google+ Endkunden gezielt anzusprechen und für sich zu gewinnen. Anders sieht es aus, wenn Versicherer sich darin austesten, die Nutzungsperspektive zu wechseln und Social Media in weiteren Wertschöpfungsbereichen zu nutzen.

Einladung zum 2. Fachsymposium „Social Media in der Versicherungswirtschaft“

Welche strategischen Ansätze hinter den aufgeführten Beispielen stehen und welche Erfahrungen hierbei bislang gesammelt wurden, davon können Sie sich live überzeugen: Für den 28./29. Februar 2012 laden die Versicherungsforen Leipzig zum zweiten Fachsymposium „Social Media in der Versicherungswirtschaft“ ein. Seien Sie dabei und melden Sie sich jetzt online an unter LINK www.versicherungsforen.net/social-media. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den branchenspezifischen Austausch mit Ihnen!

Weitere Themen des Newsletters

Lesen Sie im oben stehenden Newsletter auch über weitere aktuelle Konferenzen und User Groups (Kapitel 1), neue Veröffentlichungen unserer Mitarbeiter (Kapitel 2), drei neue Partnerunternehmen (Kapitel 3) sowie aktuelle Projekte wie zu den Themen Business Continuity Management und Customer Care Center Benchmarking (Kapitel 4).

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und senden freundliche Grüße aus Leipzig
Ihr Team der Versicherungsforen Leipzig


Ansprechpartner
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