Whitepaper: Solvency-II-Review

Die laufende Überarbeitung des Solvency-II-Rahmenwerks stellt Versicherungsunternehmen vor die Aufgabe, ihre Kapitalanforderungen, ihr Asset-Liability-Management sowie ihre Anlagestrategie frühzeitig auf neue bzw. angepasste regulatorische Parameter auszurichten. Dazu bedarf es einer verständlichen, zugleich aber fachlich tiefen Aufbereitung der zentralen Reformelemente, die unser Whitepaper bietet.

Typ:
Whitepaper
Rubrik:
Finanzen & Risiko
Themen:
Solvency II Risikomanagement Finanzen
Whitepaper: Solvency-II-Review

Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Verwerfungen und gesellschaftliche Veränderungen lassen neue Anforderungen an Versicherungsunternehmen entstehen. Diese machten eine umfassende Überarbeitung des Solvency-II-Regelwerks notwendig. Ursprünglich bestand Solvency II aus einer Richtlinie (2009/183/EG) in Level 1 und einer zugehörigen delegierten Verordnung (2015/35) auf Level 2, welche Anfang 2025 und Anfang 2026 nun durch Richtlinie 2025/2 und die delegierte Verordnung 2026/269 ersetzt wurden.

 

Ziele und Inhalt der Reform

Im Mittelpunkt der Reform stehen die Förderung langfristiger Investitionen sowie die Stärkung des Beitrags der Versicherungswirtschaft zur wirtschaftlichen Erholung und Transformation der EU. Die Anpassungen unterstützen zudem die schrittweise Vollendung einer europäischen Kapitalmarktunion, indem sie gebundenes Kapital mobilisieren und Investitionsanreize verbessern.

Inhaltlich betreffen die Änderungen auf Level 1 unter anderem die Proportionalität, die Berichts- und Aufsichtsprozesse, langfristige Garantien, makroprudenzielle Instrumente, den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken sowie die Regeln der Gruppen- und grenzüberschreitenden Aufsicht. Auf Level 2 werden diese politischen Vorgaben technisch präzisiert.

 

Inhalt und Schwerpunkte des Whitepapers

Unser Whitepaper bietet Entscheidungsträger:innen in Versicherungsunternehmen (Vorstand, Kapitalanlage, Risikomanagement, Aktuariat, ALM, Controlling) eine klare Orientierung zur Solvency-II-Überarbeitung und konkrete Implikationen für Kapitalanlage und Risikosteuerung. Es entstand in Zusammenarbeit mit mit dem globalen Vermögensverwalter DWS und verbindet somit regulatorisch-methodische Perspektiven mit Kapitalmarkt- und Asset-Management-Expertise.

Die Schwerpunkte der Betrachtung liegen auf den Themenfeldern Verbriefungen, Long Term Equity Investments und Zinsrisikomodul und die im Solvency-II-Review damit einhergehenden Veränderungen. Deep Dives veranschaulichen, welche Auswirkungen diese Überarbeitung auf Versicherer hat und wie die daraus entstehenden Chancen genutzt werden können, um die langfristige Wachstumsfähigkeit der EU zu erhöhen.

 

 

Whitepaper: Solvency-II-Review

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