Strategie & Innovation

Blogartikel Arbeitswelten/NewWork
Psychische Gesundheit und New Work – Burnout

Blickt man auf die Geschichte der Arbeitswelt zurück, erkennt man die stetigen Bemühungen der Menschen, ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Technologische Entwicklungen und Innovationen verwirklichen diesen Wunsch und erfordern gleichzeitig Anpassungen bestehender Strukturen und Anforderungen der Arbeitswelt. Wir befinden uns in einem Wandel, der durch die Digitalisierung und Globalisierung hervorgerufen wird und unsere Arbeit, wie wir sie kennen, neu definiert. Neue Formen der Zusammenarbeit und Organisationsstruktur finden in vielen Unternehmen weltweit Anwendung. Der Schlüsselbegriff hierfür lautet  New Work. Werte wie Wertschätzung, Mitbestimmung, Sinnhaftigkeit und Autonomie prägen die strukturellen Anpassungsversuche zahlreicher Unternehmen und dienen den noch Ratsuchenden als Orientierungshilfe. In diesem Kontext werden die klassischen, starren Organisationsstrukturen und Arbeitsprozesse durch flexible, dynamische und agile Formen ersetzt. In der neuen Arbeitswelt entstehen Freiräume, so dass die Arbeitnehmer – dank der vollständigen Automatisierung und Digitalisierung – ihre Zeit und Energie sinnstiftenden, anspruchsvollen Tätigkeiten widmen und sich selbstbestimmt und frei entfalten können. Der New-Work-Ansatz stellt die Beschäftigten und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Hierbei gewinnen die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Erwerbstätigen zunehmend an Relevanz.

Blogartikel Internationalisierung
Mit internationalen Start-ups die eigenen Grenzen sprengen

Anfang Januar machte die Schlagzeile „Millionen-Coup: Maschmeyer macht Kampfansage an große Versicherer“ die Runde. Hinter der Schlagzeile verbirgt sich die Beteiligung Maschmeyers am digitalen Versicherer Neodigital, welcher der Versicherungsbranche einen „Digitalisierungsschub“ verpassen will. Ob ihm das gelingt, wird sich zeigen. Fakt ist allerdings, dass Maschmeyer nicht der erste Investor ist, der sich über ein Investment einen Einstieg in die Versicherungsbranche verschafft und alles anders und vor allem besser machen möchte. Die Versicherungsbranche hat die Chancen, die sich durch die neuen Player ergeben, ebenfalls erkannt. In Beteiligungsfragen sind die Versicherer jedoch scheinbar noch deutlich zaghafter unterwegs und scheinen, Kooperationen aufgeschlossener gegenüber zu stehen. Dabei legen Unternehmen wie die Zurich in ihren Anforderungen an die neuen Kooperationspartner Wert auf vorhandenes Branchenwissen und dass die Bedürfnisse, Arbeitsweisen und regulatorischen Hintergründe der Branche verstanden werden. Generell sind für die Zurich, so Jörg-Tobias Hinterthür, Leiter des Smart Home Innovation Labs bei der Zurich Versicherungs AG, „…alle Start-ups interessant, die durch innovative Lösungen wirklich neue Wege in der Technik oder der Kundenansprache gehen“. Eine Anforderung, die vermutlich viele junge Unternehmen weltweit in ihren Marketingversprechen erfüllen. Es stellt sich folglich die Frage, wie man DAS Start-up mit DER Innovation findet?