Wohngebäudeversicherung
Potenziale in Antrag, Produkt und Schaden
Die Bedeutung der Wohngebäudeversicherungen wurde nicht zuletzt durch das Unwettertief „Bernd“ wieder mehr als deutlich. Das Eigenheim ist in der Regel die größte Investition im Leben vieler Menschen. Daher Bedarf es einem soliden Schutz. Der Markt an Wohngebäudeversicherungen ist gesättigt. Hinzukommen eine weitere Technisierung und Digitalisierung der Gebäude, neue Risiken sowie die Kundenwünsche an schnelle und unkomplizierte Antrags- und vor allem Schadenbearbeitungsprozesse.
Der Fokustag richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Fachabteilungen von Versicherungsunternehmen sowie Assekuradeuren, insbesondere aus den Bereichen Wohngebäude:
Produktentwicklung | Antrags- und Schadenmanagement | Innovationsmanagement | Kooperationsmanagement
Themenschwerpunkte
- Produktgestaltung
- Neue Ansätze von Start-Ups
- Prävention & Nachhaltigkeit
- Wertermittlung
- Schadenmanagement
Tag 1
Do. 12.11.
Das Wohnflächenmodell hat sich gegenüber Wert 1914 in der Tarifierung der Wohngebäudeversicherung etabliert.
SkenData und SV Cube testen beide Modelle an realen Objekten, vom Reihenhaus über die Villa bis zum denkmalgeschützten Schloss.
Sie zeigen aus Daten- und Sachverständigenperspektive, wie sich Standardobjekte automatisiert und Sonderobjekte gezielt richtig bewerten lassen.
Vortragsschwerpunkte:
- Welche Wohnfläche gilt? WoFlV, DIN 277 oder VdS 772
- Fläche ist nicht gleich Wert: BGF, Denkmalschutz, Ausstattungsstandards
- Anwendung im Schadenfall
- Luxusobjekte und historische Gebäude als blinder Fleck im Bestand
- Kunde, Vermittler, Versicherer: drei Perspektiven auf dieselbe Unsicherheit
- Amtliche Gebäudedaten: die Masse automatisieren, Sonderobjekte erkennen
Was wäre, wenn Versicherung nicht erst nach dem Schaden beginnt – sondern davor?
Die Zukunft der Wohngebäudeversicherung wird nicht allein über bessere Bedingungen oder höhere Beiträge entschieden, sondern über neue Denkmodelle.
Unsere These: Die Zukunft der Beratung liegt nicht im nächsten Vergleich, sondern im nächsten Schaden, der gar nicht erst entsteht.
- Prävention statt reiner Schadenregulierung
- Ein Vertrag, ein System, ein Bedingungswerk
- Warum Verbundlösungen für Makler echte Differenzierung schaffen
- Vom Tarifvermittler zum Risikomanager
- PrimeHome-Beratung als honorierbares, sauberes Zusatzfeld
Prävention sollte im Wohngebäudebereich stärker aus der Schadenperspektive gedacht werden: Welche Maßnahme reduziert das erwartete Schadenausmaß tatsächlich – und ab wann wird zusätzliche Prävention ineffizient? Das Modell ist hypothesenbasiert und wissenschaftlich weiter zu fundieren, bietet aber einen plausiblen Impuls für Präventionsscoring und mehr Kundennutzen.
- Schadenfachliche Einordnung von Leitungswasser- und Starkregenrisiken im Wohngebäudebereich
- Hypothesenbasiertes Präventionsscoring: Wirkung einzelner Maßnahmen auf das erwartete Schadenausmaß
- Effizienz und Grenznutzen von Präventionsmaßnahmen: Wann wirkt Prävention – und ab wann wird sie ineffizient?
- Kundennutzen durch Prävention: mögliche Mehrwerte durch Beratung, Präventionszuschüsse, geringere Selbstbeteiligungen oder erweiterte Leistungen
Vortragsschwerpunkte:
- Sensoren-basierte Präventionslösungen im Markt – der Bedarf ist da und das Angebot wächst (international)
- Risiken früh erkennen: Sensoren liefern Echtzeitdaten und alarmieren bei einem aufkommenden Schaden. Dies ermöglicht einen schnellen Eingriff zur Schadensbegrenzung und ein effizienter Kundenkontakt bei Schadensmeldung, -Beratung und -Abwicklung.
- Neue Geschäftsmodelle und Produktgestaltung: strategische Optimierung von Beständen, Versicherbarkeit erhalten im Altbestand, uvm.
Tag 2
Fr. 13.11.
Die Wohngebäudeversicherung steht vor neuen Anforderungen durch Klimawandel, Schadeninflation und steigende Erwartungen an nachhaltiges Handeln. Der Vortrag zeigt, wie bei der neuen Wohngebäudeversicherung Nachhaltigkeit in Produktgestaltung und Schadenabwicklung berücksichtigt wird – insbesondere bei Wiederaufbau, Sanierung und zukunftsorientiertem Versicherungsschutz.
- Integration von Nachhaltigkeit: Prävention, Sanierung, Wiederaufbau und Kundenanreize
- Mehrwert für Kund:innen, Vertrieb und Versicherer
Die Partnerschaft mit Samsung alleine bietet uns Zugang zu 500 Millionen SmartThings Nutzern weltweit, davon 18,7 Millionen in Deutschland. Erste Erfahrungen aus USA und Europa zeigen das Potential für Versicherungsprodukte über neue, datengestützte und innovative Vertriebswege.
- Hintergründe der 2024 entstanden Kooperation zwischen Munich Re und der Home Connectivity Alliance (HCA) zur Entwicklung eines skalierbaren, offenen Programms, an dem sich mehrere Versicherer und ein wachsendes Ökosystem von Smart-Home-Marken beteiligen können.
- Insights zur Nutzung Smart-Home-Geräte-Daten zur Vertriebsoptimierung und Risikoanalyse
- Einblicke in echte Projekte mit Versicherungsunternehmen sowohl in USA als auch in Europa und Deutschland
Wer Gebäude nur über Vergangenheitswerte bewertet, erkennt Risiken oft erst dann klar, wenn der Schaden bereits eingetreten ist. Gebäudeintelligenz bedeutet, den tatsächlichen Zustand, die Risikobiografie und verwertbare Signale eines Objekts zusammenzuführen – für bessere Entscheidungen, gezieltere Prävention und eine zukunftsfähige Gebäudeversicherung.
Die Schadenbearbeitung im Wohngebäudebereich ist heute geprägt von unstrukturierten Meldungen, manueller Nacharbeit und langen Durchlaufzeiten. Genau hier entsteht der größte Kostenblock. Wir zeigen, wie Schäden bereits vor Eintritt ins System strukturiert, vorqualifiziert und automatisiert verarbeitet werden können – und damit Entscheidungen in Minuten statt Monaten möglich werden. In einer Live-Demo demonstrieren wir, wie Versicherer dadurch pro 1.000 Schäden bis zu 1 Mio. EUR einsparen können
Wir überlassen Ihnen gern die Bühne!
Für Mitarbeitende aus Versicherungshäusern, Dienstleistungs-, und Beratungsunternehmen, gibt es im Rahmen dieser Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten, um sich dem Kreis der Teilnehmenden fachlich zu präsentieren.
| Forenpartner | Nicht-Forenpartner | |
| Einzelticket Mitarbeitende aus Versicherungsunternehmen und Maklerunternehmen | 1.290 EUR* | 1.590 EUR* |
| Einzelticket Mitarbeitende aus Nicht-Versicherungsunternehmen | 1.690 EUR* | 1.890 EUR* |
| Twin-Ticket (für max. 2 Mitarbeitende) aus Versicherungsunternehmen und Maklerunternehmen | 1.990 EUR* | 2.390 EUR* |
Reduzierte Teilnahmegebühr i.H.v. 490 EUR* pro Person für Mitglieder des New Players Network oder Start-ups nach individueller Prüfung.
* Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt. Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Teilnahme an der Veranstaltung, die (freigegebenen) Tagungsunterlagen, die Verpflegung und die Abendveranstaltung sowie eine Teilnahmeliste (mit Namen und Firmenbezeichnung).
Alle relevanten Informationen für Ihre Anreise finden sie hier.
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Alle Informationen über die Nachhaltigkeit bei den Versicherungsforen Leipzig finden Sie hier.