Gemeinschaftsstudie: Gebraucht statt neu: Kundenanforderungen bei Verwendung gebrauchter Originalteile im Kfz-Bereich

Das Center for Sustainable Insurance der Versicherungsforen Leipzig hat gemeinsam mit internen Schadenexperten in einer umfangreichen Erhebung die Akzeptanz gebrauchter Originalteile bei der Kfz-Reparatur untersucht. Dabei standen sowohl Bedenken als auch Akzeptanzkriterien im Fokus.

Typ:
Studie
Rubrik:
Schaden & Leistung
Themen:
Kfz-Versicherung Schadenmanagement Nachhaltigkeit / ESG
Gemeinschaftsstudie: Gebraucht statt neu: Kundenanforderungen bei Verwendung gebrauchter Originalteile im Kfz-Bereich

Der Kostendruck in der Kfz‑Versicherung ist hoch und belastet Erträge und Prämien. „Gebrauchte“ Teile bieten belegbare ökologische Vorteile und potenzielle ökonomische Hebel. Doch für Versicherungsunternehmen bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Akzeptanz auf Kundenseite. Wo liegen Prozess-, Haftungs- und Qualitätsbarrieren? Und welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um das Thema in der Schadensteuerung zu verankern?

Im Rahmen einer Gemeinschaftsstudie sind wir diesen Fragen nachgegangen und haben die Endkundenperspektive eingeholt und um das Stimmungsbild einzelner Werkstätten zum Thema ergänzt.

 

Zielbild der Studie

Ziel der Studie war es, die Akzeptanz gebrauchter Originalteile zu untersuchen und zu ermitteln, welchen konkreten Nutzen die Beteiligten mit ihrem Einsatz verbinden. Dabei wurde erfasst, welche Faktoren die Entscheidung für oder gegen gebrauchte Originalteile beeinflussen und unter welchen Bedingungen sie als geeignete Alternative wahrgenommen werden.

  • Awareness schaffen: Relevanz, Nutzenpotenziale und Grenzen von „gebraucht statt neu“ verständlich und adressatengerecht darstellen.
  • Status quo analysieren: Überblick über die heutige Praxis und Akzeptanz von „gebraucht statt neu“ inkl. Einsatz gebrauchter Originalteile bei Endkunden.
  • Orientierung geben: Übergeordnete Stoßrichtungen und Prioritäten für die nächsten Schritte bei Versicherern und Partnerwerkstätten aufzeigen.

 

Methodisches Vorgehen

  • Repräsentative Endkundenbefragung: Quantitative Online-Befragung von 1.000 Pkw-Besitzern in Deutschland.
  • Qualitative Experteninterviews: Sechs Tiefeninterviews mit Kfz-Werkstätten.
  • Desk Research & Synthese: Abgleich mit bereits veröffentlichten Studien und Überführung aller Ergebnisse in ein umfassendes Studiendokument. 

 

Gemeinsam mehr erreichen

Eine Gemeinschaftsstudie bündelt die Expertise der teilnehmenden Unternehmen, fördert das Voneinanderlernen und ermöglicht eine fundierte Untersuchung bei effizientem Ressourceneinsatz. Die Ergebnisse der Studie stehen unseren Studienpartnern exklusiv zur Verfügung. Wir danken unseren Studienpartnern für das in uns gesetzte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.