Female Finance trifft Fußball: Die Strategie hinter der DEVK-Kampagne mit dem 1. FC Köln

Wie erreicht man junge Frauen beim Thema Altersvorsorge? Die DEVK setzt auf Frauenfußball und „Snackable Content“. Caroline Kramer gibt im Interview exklusive Einblicke in die strategischen Hintergründe der Kampagne mit dem 1. FC Köln und erklärt, warum authentische Role Models wie Marina Hegering der Schlüssel zum Erfolg sind.

Typ:
Blogartikel
Rubrik:
Vertrieb & Kunde
Themen:
Marketing Social Media
Female Finance trifft Fußball: Die Strategie hinter der DEVK-Kampagne mit dem 1. FC Köln

„Female Finance” ist in den Medien zunehmend präsenter vertreten. Themen wie die finanzielle Unabhängigkeit oder eine gut geplante Altersvorsorge sind für Frauen entscheidender denn je. Die DEVK Versicherung hat diese Entwicklung erkannt und eine Kampagne zur Altersvorsorge für Frauen gestartet, die sie gemeinsam mit dem 1. FC Köln und der Nationalspielerin Marina Hegering umgesetzt hat. Im Interview mit Caroline Kramer, Leiterin der Gruppe Social Media bei der DEVK, erhalten wir exklusive Einblicke in die strategischen Hintergründe dieser Initiative.

Das Thema „Altersvorsorge für Frauen“ gewinnt zunehmend an medialer Präsenz. Welche gesellschaftlichen oder marktbezogenen Entwicklungen machen dieses Thema gerade jetzt so dringlich, dass die DEVK ihm eine eigene Multichannelkampagne widmet?

Das Thema „Female Finance“ hat auf Social Media durch Influencerinnen und ganzen Themenkanälen an Relevanz gewonnen – aus gutem Grund. Es ist wichtig, der jungen weiblichen Zielgruppe aufzuzeigen, dass Themen wie die Rentenlücke leider nach wie vor hochaktuell sind und die richtige Altersvorsorge elementar bleibt. Uns war es wichtig, das Thema zu benennen, offen darüber zu sprechen und damit ein Stück weit das Tabu zu brechen, ganz nach dem Motto: Doch, über Geld spricht man!

Für eine Kampagne, die sich primär an junge Frauen richtet, ist die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln auf den ersten Blick ungewöhnlich. Was war die strategische Überlegung hinter dieser Entscheidung und wie hat der Verein dabei geholfen, die Zielgruppe zu erreichen?

Die Frauen-Bundesliga professionalisiert sich immer weiter. In den meisten großen Vereinen arbeiten und trainieren die Spielerinnen nicht mehr gleichzeitig. Parallel wird oft studiert, um nach der Fußball-Karriere den nächsten Schritt gehen zu können. Im Gegensatz zu den Männern hat keine Profispielerin „ausgesorgt“. Uns hat unsere Partnerschaft mit dem 1. FC Köln immens geholfen, in dem wir Marina Hegering als Role Model nutzen konnten. Und das während der so erfolgreichen Frauen-EM in der Schweiz.

Zum konkreten Kampagnen-Set-up: Welche zentralen Botschaften und Formate wurden für die unterschiedlichen Kanäle – von Social Media bis zur breiteren Mediaausspielung – entwickelt?

Uns war es besonders wichtig, einheitliche Botschaften zu senden. So haben wir an einem Drehtag mit einem Interview 80 Prozent der Inhalte entwickelt. Für YouTube war natürlich ein Long-Format zentral, während wir für Instagram Snackable Content entwickelt haben, um die Kernbotschaften konsumierbar zu machen – aber eben in 15 Sekunden! Auch für die Media-Ausspielung haben wir Interviewsegmente genutzt. Das sorgte für den größten Wiedererkennungswert!

Jedes Projekt liefert wertvolle Erkenntnisse. Was war das wichtigste strategische Learning aus dieser Kampagne?

Unsere wichtigste Erkenntnis: Mut lohnt sich! Gerade im Fußball wird auf Social Media sehr leidenschaftlich diskutiert. Wir haben durchweg positive Reaktionen erhalten. Das Zusammenspiel von Alina Merkau und Marina Hegering hat wunderbar funktioniert, dafür waren wir sehr dankbar. Denn die Chemie zwischen den einzelnen Persönlichkeiten kann man nicht in der Postproduktion bearbeiten. Unsere Wahl fiel auf Alina Merkau als Influencerin. Sie konnte als Moderatorin nicht nur super durch das Format führen, sondern steht mit ihren TV-Auftritten sowie ihren Socials für Frauenpower, Authentizität und Tatkraft. Somit war der Brand Fit perfekt!

Vielen Dank für das Interview!



Wenn Sie erfahren möchten, welche messbaren Erfolge die Kampagne erzielt hat oder weitere Insights zur multimedialen Kampagne erhalten wollen, dann seien Sie beim Vortrag „Altersvorsorge für Frauen: Eine multimediale Kampagne“ dabei. Caroline Kramer und ihr Kollege Daniel Fünger stellen diese beim Erfahrungsaustausch Social Media in Versicherungen am 10./11. März 2026 in Leipzig vor.

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