Beschwerdemanagement in Versicherungsunternehmen
Ein gut aufgestelltes Beschwerdemanagement erzielt wertvolle Lerneffekte durch Kundenfeedback und trägt damit dazu bei, die Kundenbeziehung langfristig zu stabilisieren und zu verbessern.
Ein gut aufgestelltes Beschwerdemanagement erzielt wertvolle Lerneffekte durch Kundenfeedback und trägt damit dazu bei, die Kundenbeziehung langfristig zu stabilisieren und zu verbessern. Das Streben nach einer stärkeren Kundenorientierung sowie komplexer werdende Prozesse verschaffen dem Beschwerdemanagement einen essentiellen Stellenwert als Inputgeber für Verbesserungen.
Der Erfahrungsaustausch baut auf den Erfahrungen aller Teilnehmenden auf und soll mit Hilfe moderner Methoden, bspw. Design Thinking, Impulse für neue Ansätze und Verbesserungen im Beschwerdemanagement liefern. Die Teilnehmenden gewinnen wertvolles Wissen, das sie für die Umsetzung im eigenen Unternehmen nutzen können.
Der 1. Tag startet 14:00 Uhr und beinhaltet Impulsvorträge, um zu unseren Themenschwerpunkten hinzuführen.
Am 2. Tag erarbeiten alle Teilnehmenden mit verschiedenen Arbeitstechniken und in gemeinsamen Diskussionen die Themenschwerpunkte, womit eine tiefgreifende Bearbeitung der Themen gewährleistet wird.
Die Veranstaltung rotiert durch die teilnehmenden Häuser:
- 2022: Versicherungsforen (Leipzig)
- 2023: HDI (Hilden)
- 2024: WERTGARANTIE (Hannover)
- 2025: ALH Gruppe - Alte Leipziger-Hallesche
In diesem Jahr freuen wir uns, in Leipzig zu sein.
Agenda
Tag 1
Di. 10.11.
Vortragsschwerpunkte:
- Vorstellung der NÜRNBERGER Versicherung
- Aufbau des Beschwerdemanagements in der NÜRNBERGER
- Verteilung und Erkennung von Beschwerden
Vortragsschwerpunkte:
- Was ist eine offene Beschwerdekultur?
- Wie kann eine offene Beschwerdekultur gefördert werden?
- Mögliche Folgen einer fehlenden offenen Beschwerdekultur
- Wechselwirkung mit Mitarbeiterzufriedenheit
Vortragsschwerpunkte:
- Wie hat sich die Beschwerdeerkennung bei R+V entwickelt?
- Was waren Trigger für Veränderung / Entwicklung?
- Welche Chancen, Grenzen und Anforderungen bringt der Einsatz von KI?
Tag 2
Mi. 11.11.
1. Workshop Runde
Beschwerdeverhalten verändert sich – schneller, direkter, digitaler. Der Workshop knüpft an die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Impulsvortrag an und übersetzt sie gemeinsam mit den Teilnehmenden in die eigene Praxis. In individueller Reflexion und im Plenum werden Beobachtungen aus dem eigenen Unternehmensalltag zusammengetragen, zu Mustern verdichtet und in konkrete Handlungsansätze überführt.
- Aktuelle Studienergebnisse: Wie und warum Kunden sich heute beschweren
- Was sich verändert hat: Neue Entwicklungen und Muster im Beschwerdeverhalten
- Was das heißt: Fragestellungen und Herausforderungen für die Praxis
Wie wirkt eine automatisierte Antwort auf einen verärgerten Kunden? Und wie deeskaliert die richtige Antwortstrategie bei einer angedrohten Kündigung oder Ombudsmann-Einschaltung? In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam ein konkretes Problemszenario aus ihrem Beschwerdealltag und testen es iterativ im direkten Dialog mit KI-Personas. Die simulierten Beschwerdeführer geben unmittelbares Feedback, stellen kritische Rückfragen und fordern eigene Annahmen heraus – ein experimenteller Praxistest, der neue Perspektiven auf vertraute Herausforderungen eröffnet.
- Entwicklung eines realitätsnahen Problemszenarios aus dem eigenen Beschwerdemanagement
- Direkter Chat mit KI-Personas zur Simulation unterschiedlicher Kundentypen
- Iteratives Testen und Schärfen eigener Lösungsideen im Dialog
Eine Beschwerde, zwei Perspektiven, viele Berührungspunkte mit KI: Ausgangspunkt dieses Workshops ist eine KI-generierte Beschwerde-E-Mail, deren weiterer Weg gemeinsam nachverfolgt wird – von der Reaktion des Unternehmens bis zur Rückmeldung an den Kunden. Dabei wird an jeder Station gefragt, wo künstliche Intelligenz heute schon unterstützen könnte und wo zukünftig neue Möglichkeiten entstehen. So entsteht eine ganzheitliche Reise durch den Beschwerdeprozess aus Unternehmens- und Kundensicht.
- Nachverfolgung einer KI-generierten Beschwerde entlang des gesamten Bearbeitungsprozesses
- Identifikation von Einsatzpunkten für KI auf Unternehmens- und Kundenseite
- Ausblick: Wie könnte die Beschwerdebearbeitung der Zukunft aussehen?
Wie steht das eigene Beschwerdemanagement im Branchenvergleich da? Auf Basis der Ergebnisse des Benchmark Beschwerdemanagement werden in diesem Workshop bereits abgeleitete Thesen zur Diskussion gestellt. Die Teilnehmenden ordnen die Kennzahlen aus ihrer eigenen Erfahrung ein, hinterfragen Zusammenhänge kritisch und leiten gemeinsam Ansatzpunkte für die eigene Steuerung des Beschwerdemanagements ab.
- Einordnung zentraler Kennzahlen aus dem Benchmark Beschwerdemanagement
- Kritische Diskussion abgeleiteter Thesen im Erfahrungsaustausch
- Ableitung von Ansatzpunkten für die kennzahlenbasierte Steuerung im eigenen Haus
Hinweis: Die Benchmark-Daten werden im Workshop ausschließlich anonymisiert und in Form übergeordneter Thesen behandelt – konkrete Zahlenwerte werden nicht genannt. Diese bleiben exklusiv den teilnehmenden Unternehmen des Benchmarks vorbehalten.
2. Workshop Runde
Beschwerdeverhalten verändert sich – schneller, direkter, digitaler. Der Workshop knüpft an die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem Impulsvortrag an und übersetzt sie gemeinsam mit den Teilnehmenden in die eigene Praxis. In individueller Reflexion und im Plenum werden Beobachtungen aus dem eigenen Unternehmensalltag zusammengetragen, zu Mustern verdichtet und in konkrete Handlungsansätze überführt.
- Aktuelle Studienergebnisse: Wie und warum Kunden sich heute beschweren
- Was sich verändert hat: Neue Entwicklungen und Muster im Beschwerdeverhalten
- Was das heißt: Fragestellungen und Herausforderungen für die Praxis
Wie wirkt eine automatisierte Antwort auf einen verärgerten Kunden? Und wie deeskaliert die richtige Antwortstrategie bei einer angedrohten Kündigung oder Ombudsmann-Einschaltung? In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam ein konkretes Problemszenario aus ihrem Beschwerdealltag und testen es iterativ im direkten Dialog mit KI-Personas. Die simulierten Beschwerdeführer geben unmittelbares Feedback, stellen kritische Rückfragen und fordern eigene Annahmen heraus – ein experimenteller Praxistest, der neue Perspektiven auf vertraute Herausforderungen eröffnet.
- Entwicklung eines realitätsnahen Problemszenarios aus dem eigenen Beschwerdemanagement
- Direkter Chat mit KI-Personas zur Simulation unterschiedlicher Kundentypen
- Iteratives Testen und Schärfen eigener Lösungsideen im Dialog
Eine Beschwerde, zwei Perspektiven, viele Berührungspunkte mit KI: Ausgangspunkt dieses Workshops ist eine KI-generierte Beschwerde-E-Mail, deren weiterer Weg gemeinsam nachverfolgt wird – von der Reaktion des Unternehmens bis zur Rückmeldung an den Kunden. Dabei wird an jeder Station gefragt, wo künstliche Intelligenz heute schon unterstützen könnte und wo zukünftig neue Möglichkeiten entstehen. So entsteht eine ganzheitliche Reise durch den Beschwerdeprozess aus Unternehmens- und Kundensicht.
- Nachverfolgung einer KI-generierten Beschwerde entlang des gesamten Bearbeitungsprozesses
- Identifikation von Einsatzpunkten für KI auf Unternehmens- und Kundenseite
- Ausblick: Wie könnte die Beschwerdebearbeitung der Zukunft aussehen?
Wie steht das eigene Beschwerdemanagement im Branchenvergleich da? Auf Basis der Ergebnisse des Benchmark Beschwerdemanagement werden in diesem Workshop bereits abgeleitete Thesen zur Diskussion gestellt. Die Teilnehmenden ordnen die Kennzahlen aus ihrer eigenen Erfahrung ein, hinterfragen Zusammenhänge kritisch und leiten gemeinsam Ansatzpunkte für die eigene Steuerung des Beschwerdemanagements ab.
- Einordnung zentraler Kennzahlen aus dem Benchmark Beschwerdemanagement
- Kritische Diskussion abgeleiteter Thesen im Erfahrungsaustausch
- Ableitung von Ansatzpunkten für die kennzahlenbasierte Steuerung im eigenen Haus
Hinweis: Die Benchmark-Daten werden im Workshop ausschließlich anonymisiert und in Form übergeordneter Thesen behandelt – konkrete Zahlenwerte werden nicht genannt. Diese bleiben exklusiv den teilnehmenden Unternehmen des Benchmarks vorbehalten.
| Forenpartner | Nicht-Forenpartner | |
| Einzelticket Mitarbeitende aus Versicherungsunternehmen und Maklerunternehmen | 1.290 EUR* | 1.590 EUR* |
| Twin-Ticket (für max. 2 Mitarbeitende) aus Versicherungsunternehmen und Maklerunternehmen | 1.990 EUR* | 2.390 EUR* |
*Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt. Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Teilnahme an der Veranstaltung, die (freigegebenen) Tagungsunterlagen, die Verpflegung und die Abendveranstaltung sowie eine Teilnahmeliste (mit Namen und Firmenbezeichnung).
Mediencampus Villa Ida
Poetenweg 28 | 04155 Leipzig
Hinweise zur Anreise sowie zu Parkmöglichkeiten finden Sie hier.
fairpflichtet - der Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungsbranche
Im März 2022 ist die LF Gruppe fairpflichtet – dem Nachhaltigkeitskodex der deutschsprachigen Veranstaltungswirtschaft – beigetreten und hat sich damit verpflichtet, den Leitlinien für nachhaltige Veranstaltungen zu folgen und dies auch transparent zu dokumentieren.
Der Beitritt zum Kodex ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, unsere Aktivitäten und Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit weiter auszubauen. Im Bericht haben wir neben unseren aktuellen Nachhaltigkeitsbemühungen auch unsere Ziele dokumentiert, an deren Erreichung wir uns messen lassen wollen.
Den Bericht der LF Gruppe finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsprofil auf der Website von fairpflichtet.
Weitere Informationen über die Nachhaltigkeit bei den Versicherungsforen Leipzig finden Sie hier.
Themenschwerpunkte
Themenschwerpunkt 1: Strategische Einbindung und kennzahlenbasierte Steuerung
Leitfrage: Wie kann das Beschwerdemanagement strategisch im Unternehmen verankert und mithilfe passender Kennzahlen so gesteuert werden, dass es messbar zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beiträgt?
Themenschwerpunkt 2: Systemische Integration und intelligente Technologien
Leitfrage: Wie müssen die Systemlandschaft und der Einsatz moderner Technologien gestaltet sein, um Beschwerden effizient zu bearbeiten, abteilungsübergreifend transparent zu machen und proaktiv Optimierungspotenziale zu erkennen?
Themenschwerpunkt 3: Organisatorische Verankerung und Qualitätsmanagement
Leitfrage: Wie müssen Beschwerdemanagement und Qualitätsmanagement strukturell und prozessual ineinandergreifen, um wertvolles Kundenfeedback nachhaltig in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu übersetzen?
Themenschwerpunkt 4: Interne Kommunikation und Zusammenarbeit
Leitfrage: Wie lässt sich über alle Unternehmensebenen hinweg eine offene Beschwerdekultur etablieren, die die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördert und Kundenfeedback als gemeinsame Chance zur Weiterentwicklung begreift?
Zielgruppe
Der Erfahrungsaustausch richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Beschwerde- und Kundenmanagement von Versicherungsunternehmen.